Jugend

 

Ich bin 1983 in Wernigerode geboren und aufgewachsen in meinem Heimatort Ilsenburg. Familiär bin ich im Harz stark verwurzelt und habe Verwandtschaft in Stapelburg, Darlingerode und Schmatzfeld. Ich gehöre mit zum letzten Jahrgang, der als Jungpionier vereidigt wurde bevor zu unser aller Glück die Mauer fiel. Sowohl die Krippe, den Kindergarten und das Gymnasium durfte ich in Ilsenburg besuchen und erfolgreich abschließen. Nach der Trennung meiner Eltern zog ich mit meiner Mutter zu ihrem neuen Lebensgefährten Wilfried Obermüller und seinem Sohn Armin. Diese familiäre Zusammenführung hat mein heutiges politisches Engagement geprägt.

 

 

In der Nachwendezeit wuchs ich auf und habe den politischen Prozess in Ilsenburg und im Harzkreis miterleben dürfen. Die täglichen Gespräche beim Abendbrot und deren Hintergründe sind mir sehr gut in Erinnerung und habe viele bewegende und schwere Momente miterleben dürfen. Kommunalpolitik gehört in unseren familiären Alltag. Nach der Wiedervereinigung habe ich aber auch sehr schöne Momente teilen dürfen. Der Wiederaufbau der Stadt Ilsenburg, das Management von Krise und die Ansiedlung neuer Gewerbe und Industriebetriebe sind Erfolge von denen wir heute noch profitieren.

 

 

Neben der Kommunalpolitik habe ich auch viele Akteure kennenlernen dürfen, die zum Teil bis heute für das Wohl der Städte und deren Bewohner*innen Sorge tragen. Neben Ludwig Hoffmann (Wernigerode) habe ich auch Horst Voigt (Bad Harzburg) und Klaus „Jockel“ Hohmann (Bad Harzburg) in prägender Erinnerung. Zusammen mit Wolfgang Kullig (Eckertal), deren ehrenamtliche Arbeit für den Aufbau von Zusammenhalt und Verständigung zwischen Ost und West bis heute beispiellos ist, haben diese Menschen unsere Region maßgeblich geprägt und sind mir bis heute Vorbilder.

 

 

Warum bewerbe ich mich für ein politisches Mandat? „Jockel“ hat aus seiner Zeit als Bürgermeister von Bad Harzburg folgendes zum Thema Engagement berichtet: „Die Leute kommen mit so vielen tollen Ideen zu mir. Ich teile manche Ideen mit großer Begeisterung und frage gleich: Wann fängst du damit an!?“