Lebensmittelpunkt und Engagement vor Ort

 

 

Der Harz war schon immer meine Heimat. Auch wenn ich kurze Zeit in Bad Harburg und ein paar Jahre in Göttingen gelebt habe, zog es mich nie weg. Man bekommt zwar den Jungen aus dem Harz aber den Harz nicht aus dem Jungen. Schon früh hab ich angefangen mich für meine Heimat zu engagieren. Mit den Jusos Benefiz-Konzerte organisieren oder bei der Umsetzung von Veranstaltungen im Verein „Kultur, Bildung und Freizeit e.V. mitzuhelfen gehörten zu meiner Leidenschaft. Noch heute bin ich dem Verein, der besser als „Cafe am Heizhaus“ bekannt ist, mit Herzblut verbunden und helfe gern bei der Organisation und Durchführung von Konzerten, Kinder- und Straßenfesten und Seifenkistenrennen. Meine Bildungsreise nach Namibia 2008 sowie einer Vereinsreise nach Krakau mit dem Besuch von Auschwitz zähle ich zu bewegenden und prägenden Momenten meines Lebens.

 

 

Mit 16 Jahren kam ich auch zur Politik. Kohl war gerade abgewählt und mit der Agenda 2010 wurde eine Perspektive für die Zukunft aufgezeigt. Angesteckt von der einstigen Aufbruchsstimmung begann ich mit einigen Jusos aus dem Harzkreis den Juso Kreisverband Harz neuzugründen. Als wichtige Begleiter dieser Zeit zähle ich Kevin Müller und Tobias Kascha aus Wernigerode, Maja Nent und Michael Pohl aus Halberstadt sowie Tobias Madle aus Ilsenburg. Den politischen Aufbau einer Jugendorganisation der SPD haben Ulrich Förster und Joachim Dähnn mit großem Engagement begleitet. Diese Zeit war geprägt von unzähligen Landesdeligiertenkonferenzen und dem Aufbau von Kontakte und Netzwerken im ganzem Land. Hier lernte ich die Praxis der Politik und auch ein wichtiges Element der Demokratie: Anstand und Respekt. Bis heute pflege ich den Kampf der Überzeugungen in der Sache und nicht in der Person.

 

 

2004 bin ich dann auch in die SPD eingetreten, weil mich schon immer Menschen wie Willy Brandt, Helmut Schmidt und Regine Hildebrandt beeindruckt haben. So streitbar die SPD auch schon immer war, so stolz bin ich auch Mitglied der „Alten Dame“ zu sein. Ich bin in der SPD und auch im Stadtrat der Stadt Ilsenburg für klare Worte und eine klare eigene Position bekannt. Die SPD lebt vom Austausch vieler Meinungen, um auch die Gesamtheit der Bevölkerung abzubilden. Es hat der Partei immer gutgetan, genau zuzuhören, was die Menschen bewegt. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass sich Menschen füreinander engagieren und dass ohne Hass und Ausgrenzung. Dafür stehe ich ein und für gemeinsames Miteinander mit klaren Regeln und ergebnisorientiertem Ansatz.

 

 

Mein erstes Mandat habe ich 2004 von den Bürger*innen der Stadt Ilsenburg für den Stadtrat erhalten und engagiere mich seitdem für unterschiedliche Bereiche. Mehr als 15 Jahre darf ich die Geschicke der Stadt Ilsenburg nun mitgestalten und werde das auch zukünftig als Fraktionsvorsitzender mit Überzeugung tun.